heizbereit

Der Winter zog sich länger hin, dann wurde der Frühling fast übersprungen und selbst jetzt sinken die Temperaturen manchmal nachts unter 10 Grad. Gut, wer jeden Raum mit der gewünschten Wärme versorgen kann – ohne unnötige Kosten.

Jedes Jahr ist für eine Überraschung gut. Abends oder nachts kann es recht kühl werden, so dass manchen Räumen ein paar Grad mehr Wärme nur guttun. In vielen Haushalten sind die Zentralheizungen aber bereits auf Sommerbetrieb. Nach einem plötzlichen Wetterumschwung müssen diese erst wieder mit vergleichsweise hohem Aufwand umgestellt werden. Hier sind Elektroheizungen weitaus flexibler. „Der Wärmebedarf im Haus ist gerade an kühlen Sommerabenden recht unterschiedlich – je komfortabler und wirtschaftlicher eine Heizung für jeden einzelnen Raum angepasst werden kann, desto besser“ so Schmidt, Leiter der EVO Gruppe. Typische Anwendungsbeispiele sind das Dachstudio, der Hobbyraum oder die Garage, die für ein paar Stunden genutzt werden. „Elektroheizungen mit elektronischen Raumthermostaten halten jeden Raum problemlos auf Wunschtemperatur. Die Bedienung ist einfach und Energie wird nur dort verbraucht, wo auch Wärme erzeugt wird.“ Selbst die Programmierung eines Tages- oder Wochenprofils für die gewünschte Wärme ist möglich.

Funkgesteuerte oder netzwerkgebundene Varianten
Je nachdem, ob neue Elektroheizkörper installiert werden oder bereits vorhandene nachgerüstet werden sollen, stehen Einbau- oder Funkthermostate bereit. Wer seine Heizung per Smartphone oder Tablet steuern will, wählt die netzwerkgebundene Variante. Markus Schmidt erklärt, warum gradgenaues Heizen so wichtig ist. „Sind Räume einmal ausgekühlt, braucht es viel Energie, bis es wieder gemütlich warm ist. Auch wer zu viel heizt, zahlt meistens drauf. Ein Grad weniger Wärme im Raum kann den Energieverbrauch um rund sechs Prozent reduzieren.“ Spätestens im nächsten Herbst werden Besitzer von Öl- und Gasheizungen wieder umstellen müssen. Die Frage ist nur, wann es eher zu früh oder zu spät dafür ist – und ob die jährliche Heizungsinspektion schon gemacht wurde. Beide Sorgen haben Haushalte mit Elektroheizungen nicht.

EVO Fachberater Frank Grieser

Ein Produkttrio und drei Fragen an EVO Fachberater Frank Grieser.

Sie sind für EVO als Fachberater unterwegs, waren zuvor vier Jahre in der Dispo. Warum der Wechsel?
Was Kunden rund um die Heizung umtreibt, damit habe ich mich im Innendienst tagtäglich befasst – und konnte bei vielen Fragen weiterhelfen. Jetzt fühle ich mich auf Tour für EVO sehr wohl. Ich wollte etwas Neues machen und finde das Produkttrio Elektroheizung, Photovoltaik-Anlage und Energiespeicher sehr interessant. Der Austausch mit vielen verschiedenen Menschen macht mir unheimlich Spaß. Ich habe übrigens auch sehr, sehr junge Kundschaft: Bei einem Kundentermin in der Schweiz haben die beiden Kinder ganz schön gestaunt, was in meinem Fachberaterkoffer alles drinsteckt. Wenn ich mit der Musterheizung Kunden überzeugen und nebenbei ihre Kinder zum Lachen bringen kann, geht´s doch gar nicht besser.

Was macht einen guten Fachberater aus?
Aktuelles Fachwissen ist natürlich Pflicht. Wenn es um PV-Anlagen geht, steht erst einmal eine saubere Analyse vor Ort im Fokus: Beim unverbindlichen Beratungs- und Aufmaßtermin nehme ich Dachneigung, Dachfläche, Jahresverbrauch auf. Auf Grundlage dieser Daten entwerfe ich einen passenden Belegungsplan der Dachflächen und erstelle ein Angebot. Allerdings kann es auch sein: Ich komme mit meinem festen Vorhaben an – und der Kunde hat grade gar keinen Kopf für meine Fragen, weil er grade befördert worden ist oder weil er bei der Heimfahrt von der Firma einen Blechschaden gebaut hat. Empathie ist also das, was ein guter Fachberater vor allem an den Tag legen muss.

An welchen Kundentermin erinnern Sie sich in zehn Jahren noch?
Da gibt es viele – und ehrlich gestanden sind es die, bei denen es kaum um die Wärmeversorgung geht. Kommen wir auf Fußball, muss ich mich regelrecht einbremsen. Ich trainiere in meiner Freizeit eine Herren- und Jugendmannschaft. Wenn ich nicht aufpasse, erzähle ich ewig von der Trainerbank.