Stromspeicher

Ulm, November 2018. Damit die Energiewende gelingt, braucht es dringend mehr Kapazitäten und Technologien, um Strom aus Solar- und Windkraft speicherbar zu machen oder rasch umzuwandeln. EVO zeigt, welche Ansätze vielversprechend sind – und wie jeder Einzelne mit einem Energiespeicher aktiven Klimaschutz betreiben kann.

Keine Frage: Sonne und Wind haben die Power, um den Energiebedarf in Deutschland komplett zu decken. Worauf es nun ankommt: Wir müssen Strom aus diesen regenerativen Quellen haltbar machen. Prof. Dr. Volker Quaschning von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin nennt eine beeindruckende Zahl: Damit die Energiewende glatt gehen kann, müssen die Speicherkapazitäten um den Faktor 1000 steigen. Der Grund: Solar- und Windkraftwerke können nicht toujours gleichmäßig laufen. Um bei sogenannter Dunkelflaute – nachts bei Windstille – genügend Strom zu haben, müssen wir ihn dann speichern, wenn Photovoltaik-Anlagen und Windräder über Bedarf produzieren. „Das Potenzial von großen Grünstrom-Kraftwerken immer wieder zu drosseln, ist der falsche Weg. Was wir brauchen, ist ein flächendeckender Ausbau von Speicherkapazitäten und -technologien“, sagt Markus J. Schmidt, Geschäftsführer der EVO Gruppe.

So sorgen Hausbesitzer für das Speicher-Plus

Zum dezentralen Ruck in der eigenen Region können Hausbesitzer beitragen. So ermöglicht es die EVO-Systemlösung, Sonnenstrom bedarfsgerecht für die eigenen vier Wände einzusetzen. Ein Speicher nimmt Strom auf, der via Photovoltaikanlage auf dem Gebäudedach entsteht. Je nach Bedarf wird der Stromverbrauch im Haus abgedeckt und der restliche Strom bleibt im Speicher. Sobald der Energiespeicher vollgeladen ist, wird die überschüssige Energie in das öffentliche Stromnetz eingespeist. So wird der komplette Strom vom Hausdach genutzt, der Betreiber des Zuhause-Speichers heizt im Schnitt übers Jahr zu rund 70 Prozent energieautark.

Elektroauto als Energiespeicher

„Privatleute als Akteure der Energiewende – diese Entwicklung sollte noch stärker Ermutigung erfahren“, so Markus J. Schmidt. Der EVO-Chef begrüßt den Vorschlag von Prof. Dr. Volker Quaschning, die Eigenverbrauchs-Umlage von Strom aus erneuerbaren Energien abzuschaffen. So würde das Kraftwerk auf dem eigenen Dach noch attraktiver und könnte beispielsweise auch noch mehr Energie für einen mobilen Stromspeicher abgeben – in Form eines Elektroautos. Aufgrund einer Brüsseler Entscheidung vom Sommer zur Selbst- und Direktversorgung mit erneuerbaren Energien könnte die Bewegung contra Eigenverbrauchs-Umlage nun Fahrt aufnehmenh.

Chancen bis hin zum virtuellen Kraftwerk

Während Zuhause-Speicher erschwinglich und praxistauglich wurden, hat sich auch bei anderen Technologien viel getan: Das Spektrum reicht von Lithium-Speichern in großen Dimensionen bis hin zu Power-to-Liquid-Verfahren, bei dem aus Strom beispielsweise synthetischer Kraft- und Brennstoff wird, der sich lagern lässt. Bereits im Einsatz sind so genannte virtuelle Kraftwerke: Hier werden verschiedene Erzeugungsanlagen durch eine zentrale Steuerung zusammengefasst. Die Zentrale steuert den Einsatz der einzelnen Anlagen und verhält sich somit wie ein virtuelles Kraftwerk. Dadurch wird Erzeugung und Bedarf von Strom aus erneuerbaren Energien möglichst intelligent kombiniert. Markus J. Schmidt: „Zu begrüßen ist alles, was hilft, dass die Produktion von Grünstrom nicht gedrosselt werden muss.“ So heiße EVO ausdrücklich die aktuelle Initiative der Deutschen Energie Agentur (dena) willkommen, die sich für Flexibilitätstechnologien in den Energienetzen einsetzt.


 

 

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