Energie & Markt – Wissen, Gesetze, Förderung

Willkommen bei „Energie & Markt“ 

Hier finden Sie kompakte, verständliche Informationen rund um Energiepolitik, neue Gesetze, Förderprogramme und aktuelle Entwicklungen am Energiemarkt – immer mit dem Blick darauf, was das für Hausbesitzer in der Praxis bedeutet.

Was Sie hier erwartet

  • Neue Gesetze & Pflichten: Was ändert sich, was ist zu tun?

  • Förderungen & Finanzierung: Welche Möglichkeiten gibt es – und worauf kommt es an?

  • Energiemarkt & Kosten: Strompreise, Wirtschaftlichkeit und sinnvolle Schritte für Modernisierung.

Unser Tipp:
Bevor Sie investieren, lohnt sich eine fachliche Einschätzung. Denn die beste Lösung hängt immer vom Gebäude, dem Zustand der Dämmung und dem Wärmebedarf ab.

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Wenn Sie wissen möchten, welche Maßnahmen für Ihr Haus sinnvoll sind, sprechen Sie mit uns: 0800 250 50 50.

Gebäudemodernisierungsgesetz GMG: Was jetzt gilt

Die Bundesregierung plant mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) eine grundlegende Neuausrichtung im Heizungsrecht. Die bisherige 65-Prozent-Erneuerbare-Energien-Vorgabe des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) soll durch eine sogenannte „Bio-Treppe“ ersetzt werden – also einen stufenweise steigenden Anteil klimaneutraler Gase wie Biomethan oder Wasserstoff.

Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) soll das bisherige GEG teilweise ablösen und neue Rahmenbedingungen für Heizungsmodernisierungen schaffen. Das Gebäudemodernisierungsgesetz GMG steht damit im Mittelpunkt der aktuellen energiepolitischen Diskussion.

Was auf den ersten Blick technologieoffen wirkt, wirft bei näherer Betrachtung wichtige Fragen auf:
Schafft das GMG mehr Planungssicherheit – oder verlängert es die Verunsicherung im Markt?


Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) vs. GEG – Was ändert sich konkret?

Bisher (GEG):

  • 65 %-EE-Vorgabe für neue Heizungen

  • Klarer politischer Rahmen

  • Starker Fokus auf Elektrifizierung (z. B. Wärmepumpen)

Geplanter Entwurf (GMG):

  • Wegfall der festen 65 %-Quote

  • Einführung einer „Bio-Treppe“

  • Mehr Technologieoffenheit

  • Fortführung der Förderung bis mindestens 2029

Unverändert bleibt jedoch das übergeordnete Ziel:
Der Gebäudesektor soll langfristig CO₂-neutral werden.


Die Realität am Energiemarkt

Unabhängig von politischen Detailregelungen gelten weiterhin zentrale Marktmechanismen:

  • Der CO₂-Preis steigt perspektivisch weiter.

  • Fossile Energieträger werden langfristig teurer.

  • Klimaneutrale Gase wie Biomethan oder Wasserstoff sind aktuell nur begrenzt verfügbar.

Investitionsentscheidungen sollten daher nicht ausschließlich am Gesetzestitel ausgerichtet werden – sondern an der langfristigen Wirtschaftlichkeit.


Das Kernproblem: Planungssicherheit

Für Hausbesitzer, Handwerksbetriebe und Hersteller ist weniger das Ziel entscheidend – sondern die Verlässlichkeit der Rahmenbedingungen.

Wenn gesetzliche Vorgaben regelmäßig angepasst werden, entstehen:

  • Investitionszurückhaltung

  • Planungsunsicherheit

  • Verzögerungen bei Modernisierungen

Gerade im Bereich erneuerbarer Energien ist ein stabiler Rahmen wichtig, um Kapazitäten, Personal und Infrastruktur nachhaltig aufzubauen.


Unsere Empfehlung für Hausbesitzer

Die Wahl eines Heizsystems sollte auf langfristigen Faktoren beruhen:

  • Wirtschaftlichkeit über 15–20 Jahre

  • Entwicklung von Energie- und CO₂-Preisen

  • Förderkulisse

  • Technologische Zukunftsfähigkeit

Bereits heute zählen moderne elektrische Heizsysteme und Wärmepumpen – insbesondere in Kombination mit Photovoltaik – zu den wirtschaftlich tragfähigen Lösungen im Bestand.

Politik setzt Rahmenbedingungen.
Am Ende entscheidet jedoch die langfristige Wirtschaftlichkeit.


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Wer vor einer Modernisierungsentscheidung steht, sollte sich unabhängig und sachlich beraten lassen.

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