EVO Energienetze

Ulm, November 2018. Digitale Möglichkeiten intensiv nutzen, um Stromnetze flexibler zu machen und das Potenzial von erneuerbaren Energien voll zum Tragen zu bringen. EVO begrüßt die Initiative für Netzflexibilität von Deutscher Energieagentur (dena) und Partnern – und verweist auf die zentrale Rolle von dezentralen Stromspeichern.

Neue Technologien, verstärkte Digitalisierung, intelligente Prozesse: Diese Hebel sieht der aktuelle Koalitionsvertrag vor, um die bestehenden Stromnetze besser auszulasten und den Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien weiter zu erhöhen. dena und Partner aus der Netz- und Energiewirtschaft zeigen auf, wie das in der Praxis geht und warum auch bei der Netzentgelt-Entlastung angesetzt werden muss. „Klimaschutz und Digitalisierung zu verknüpfen, ist längst möglich – die dena-Initiative Netzflex kann einen Schub beim gesetzlichen Rahmen dafür erreichen“, sagt Markus J. Schmidt, Geschäftsführer der EVO Gruppe. dena und Partner fokussieren auf Technologien, die Strom im Energiesystem speicherbar und handelsbereit machen oder Erzeugung und Verbrauch aufeinander abstimmen: Das Spektrum reicht von der Umwandlung von Strom in Wärme (Stichwort Sektorkopplung) bis hin zur Nutzung von Batteriespeichern in Mehrfachfunktion.

 

Eine Batterie – viele Rollen

Beispiel Nummer eins: Die Batterie eines Elektrofahrzeugs kann neben dem Betrieb des Autos zusätzlich Funktionen als Teil des Energienetzes und Stromhandels übernehmen. Beispiel Nummer zwei: Mit einem Quartierspeicher, über den mehrere Nachbarn selbst erzeugten PV-Strom nutzen, ließen sich ebenfalls Speicher- und Handelsfunktionen fürs gesamte Energiesystem abbilden. „EVO bietet aktuell bereits die Möglichkeit, sich über die Kombination aus PV-Anlage, Stromspeicher und Elektroheizung in die dezentrale Energiewende einzubringen. Ich finde es erfreulich, dass sich für den Einsatz von Batteriespeichern immer mehr Möglichkeiten abzeichnen“, erläutert Markus J. Schmidt.

 

Hemmnisse jetzt abbauen

Die Initiative für Netzflexibilität will auch aufzeigen, wie durch die Entlastung bei Netzentgelten und Stromumlagen mehr Schub für die Erneuerbaren erreicht werden kann. Schmidt: „Die flächendeckende Stromversorgung Deutschlands aus erneuerbaren Energien ist technologisch längst möglich. Jetzt gilt es, diese Chancen engagiert zu nutzen – und regulatorische Hemmnisse dafür konsequent abzubauen.“

EVO Foto Klimatechnik

Ein offenes Fenster in einem nicht beheizten Raum kann in der kalten Jahreszeit schnell zum Problem werden. Im Hotel Druidenstein wurden jetzt im ersten Abschnitt die  Gästezimmer des ersten Stocks mit EVO Funk-Raumthermostaten und zusätzlichen Fensteröffnungsmeldern ausgestattet.

Der Luftkurort Trautenstein im Oberharz, von Frühjahr bis Herbst ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Biker, ist umgeben von herrlichen Wiesenhügeln und dichten Wäldern, die sich im Winter in eine prachtvolle Schneelandschaft verwandeln. Für das Hotel Restaurant Druidenstein, vor knapp vier Jahren vom jetzigen Betreiber übernommen und renoviert, galt es jetzt, die Temperaturregelung der Elektroheizungen zu optimieren. „Funk-Raumthermostate sind eine schnell installierte, vernünftige Lösung, um vorhandene Heizungsanlagen effizienter zu steuern“, sagt Markus Schmidt, Geschäftsführer der EVO Gruppe. Als perfekte Ergänzung dazu empfahl das EVO Team, Funk-Öffnungsmelder an allen Fenstern und Terrassen- oder Balkontüren anzubringen. Per integriertem Magnetkontakt und mit einer Funkreichweite von bis zu 300 Metern senden sie ihre Statusmeldungen direkt an die Funk-Raumthermostate. Wird der Status „geöffnet“ gemeldet, schalten die Heizungen automatisch auf Frostschutz, damit in der kalten Jahreszeit keine Leitungen brechen. Für eine komfortable Bedienung sorgt nicht zuletzt die extrem lange Batterielebensdauer von bis zu 10 Jahren. Jetzt kann sich die Hotelcrew wieder ganz auf das Wohl der Gäste  konzentrieren.